Neue Räume für unterschiedliche Nutzungen
Der bisherige Bürgerkeller wird umfassend umgestaltet. Vorgesehen sind künftig Büroflächen, Mehrzweckräume, Sanitärräume sowie Lagerflächen.
Die Trockenbauwände wurden bereits einseitig gestellt. Anschließend erfolgten Rohinstallationen für Elektro und Sanitär. Auch die Fensterfront des Bürgerkellers wurde bereits ausgetauscht.
Darüber hinaus wurde die vorhandene Lüftungsanlage teilweise zurückgebaut und für die zukünftige Nutzung als Abluftanlage für die Sanitärbereiche und die Küche vorbereitet.
Neuer Zugang vom Rathaus
Eine weitere bauliche Veränderung betrifft den Zugang zum Bürgerkeller. Bevor der neue Estrich eingebracht werden kann, soll ein neuer Durchgang zwischen dem Rathausflur und dem Bürgerkeller geschaffen werden.
Der bisherige Zugang zum Treppenhaus wird im Gegenzug verschlossen.
Fertigstellung für Anfang 2027 vorgesehen
Nach dem aktuellen Zeitplan der Architekten sollen die eigentlichen Bauarbeiten bis Ende Januar 2027 abgeschlossen sein.
Damit ist der Umbau allerdings noch nicht vollständig beendet: Im Anschluss müssen die neuen Räumlichkeiten eingerichtet werden. Nach Angaben der Verbandsgemeinde wäre deshalb eine reguläre Nutzung des Bürgerkellers ab dem zweiten Quartal 2027 möglich.
Auch Feuerwehrhaus Hördt Thema im Verbandsgemeinderat
Neben dem Bürgerkeller beschäftigte sich der Verbandsgemeinderat mit dem Neubau des Feuerwehrhauses in Hördt.
Für die Baustelleneinrichtung mit Baustrom und Baustellenbeleuchtung wurde ein Auftrag in Höhe von rund 23.000 Euro vergeben. Weitere rund 15.000 Euro entfallen auf Blitzschutz und Erdung.
Weitere Vergaben für Zimmer- und Holzbauarbeiten, Aufzugsarbeiten sowie Fensterbauarbeiten befanden sich zum Zeitpunkt der Sitzung noch im Prüfungsverfahren.
Der Baubeginn für das neue Feuerwehrhaus ist für Oktober vorgesehen. Für die Bauzeit werden ein bis eineinhalb Jahre veranschlagt.
Neues Geoinformationssystem für die Verbandsgemeinde
Ebenfalls vorgestellt wurde die Neubeschaffung eines Geoinformationssystems. Das bisher eingesetzte System sei für die wachsenden Aufgaben nicht mehr leistungsfähig genug gewesen.
Künftig kommt die Software INGRADA zum Einsatz. Mit dem System können unter anderem Grundstückslagen und Grundstücksflächen, Straßendaten, Bauwerksdaten und Baumkontrollen erfasst und verwaltet werden.
Die einmaligen Kosten werden mit rund 10.000 Euro angegeben. Hinzu kommen laufende Kosten von etwa 24.000 Euro für die Verbandsgemeinde und rund 12.500 Euro für die Verbandsgemeindewerke.

